Welche Töne kann ich sonst noch brauchen?

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Hat man  lange genug mit den Tönen der zugrundeliegenden Skala gespielt, stellt sich die Frage, wie man seinen Tonvorrat erweitern kann.

Dazu kommen besonders die sogenannten Wechselnoten in Frage. Das gilt eigentlich für alle Skalen und Stile. (Dur, Moll, Pentatonisch, Blues)
Jeder passende Melodieton kann mit dem Ton, der um einen Halbtonschritt tiefer liegt, abgewechselt oder umspielt werden.

Die mit w bezeichneten Töne sind Wechselnoten. Für sich allein würden sie überhaupt nicht passen, sie gehören ja auch nicht zur C-Dur Tonleiter, aber im Wechsel mit passenden Tönen klingen sie sehr gut.

Klangbeispiel Wechselnoten (MIDI)

 

Erstaunlicherweise funktionieren Wechselnoten nur nach unten. Ein Versuch, auf analoge Weise Wechselnoten nach oben zu bilden, wird kläglich scheitern (ausser es sind Tonleitertöne).

 

 

Ähnlich funktionieren chromatische Durchgangsnoten. Zwischen zwei passenden Tönen im Abstand eines ganzen Tones kann der dazwischenliegende Halbton eingeschoben werden:

Die mit D bezeichneten Töne sind Durchgangsnoten. Diese können aufwärts und abwärts eingeschoben werden.

Klangbeispiel Durchgangsnoten (MIDI)