1.  -  7.  Stufe

> Nochmals spielen

​7. Stufe

​3. Stufe

​6. Stufe

​2. Stufe

​1. Stufe

​5. Stufe

​4. Stufe

​Typisches Beispiel. Beachte, dass durch die rhythmische Folge Viertel, Achtel, Achtel ...

die Struktur viel klarer wird, als wenn alles gleich lang gespielt würde.

1.  -  7.  Stufe

​schwarz

grün

blau

orange

​Quarte aufwärts

stufenweise aufwärts

Terz abwärts

auch Terz abwärts

​Bsp:

|| C | Am | Dm | Bm- | Em | Am | Dm G | C ||

​Verwende übungshalber mal nur die mit Pfeilen bezeichneten

Fortsetzungen.

Das sind nämlich die - sagen wir mal - Problemlosesten. Es ist

aber jede Verbindung möglich.

​Bm-

1.  -  7.  Stufe

​Jetzt hast du die Grunddreiklänge von C-Dur zusammen.

Wie du siehst, gibt's über jeden Ton der C-Dur-Skala (=Tonleiter) einen Akkord.

Alle Bestandteile dieser Akkorde sind in der C-Dur-Skala enthalten.

Daher steht auch Dm und nicht D, denn D würde ein fis enthalten,

Analoges gilt für Am und Em.

Der Akkord Bm- ist ein verminderter Dreiklang (auch notiert als Bm5- und  Bm5b). Er ist selten, und wird oft nur als oberer Teil von G7 wahrgenommen).

Auf der Gitarre kann  Bm- nicht gut geschlagen werden, man zupft ihn z. Bsp.wie im Notenbild rechts. 

beachte:   engl. B = dt. H

                  engl. Bb = dt. B

Wir verwenden für Akkorde meist die englischen Bezeichnungen.

​Warum  benennen wir die verschiedenen Töne c  eigentlich gleich?

​Nun, gleich sind sie ja nicht wirklich, deshalb schreibt man manchmal auch  ​c   c'   c'' etc,​

​Aber sie sind sehr nahe verwandt:

Physikalisch: Ein c hat genau die doppelte Schwingungszahl wie das darunterliegende.c, das eine Oktave tiefer liegt..

​Praktisch: wenn ein Mann und eine Frau die gleiche Melodie singen,  tun sie das normalerweise um eine Oktave versetzt.

> mehr dazu

​Quintenzirkel

​"Cousinen" und Vettern*

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Beachte:

eine Quint aufwärts  z.Bsp. vom c zum g   ist hier das Gleiche wie eine  Quarte abwärts vom c zum unteren g. Das zweite g ist zwar dann eine Oktave tiefer, aber hier müssen wir nicht unterscheiden.

​Die Anordnung der Akkorde von links nach rechts ist natürlich nicht zufällig. Der Abstand der Grundtöne ist immer eine Quinte.

f - c - g - d - a - e - b ist also ein Ausschnitt aus dem berühmten Quintenzirkel. Akkorde, deren Grundton den Abstand einer Quinte haben, sind besonders eng verbunden.

​"Cousinen" und Vettern*

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Auf G7 folgt meist C oder Am.

Die Folge G7 - Am nennt man auch Trugschluss, weil sie oft an Stellen

auftritt, wo man einen Schluss G7 - C erwartet.

Man sagt auch, G7 löst sich nach C (oder Am) auf,

weil ein Akkord mit einer 7 immer ein Spannungsklang ist, der nach

einer Fortschreitung drängt.

C und Am sind dagegen eher Ruheklänge.

​Der G7 -Akkord

​Dein "Bruder" G (die Dominante) ändert gerne seinen Charakter

ein bisschen, indem er noch den Ton f hinzufügt. Er wird dadurch zu G7.

Als G7 zeigt er verstärkt seine Zugehörigkeit zu dir (Tonika).

G7 bleibt die Dominante.

​"Cousinen" und Vettern*

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Entferntere Verwandte

​Zwischendominanten

​Die (roten) Zwischendominanten gehören nicht direkt zu C-Dur,

da sie Töne enthalten, die nicht der C-Dur-Skala angehören.

Insbesondere gilt das für den Akkord C7, der den Ton b (engl. b flat) enthält.

Trotzdem bleibt C als Zentrum bestehen.

​Wie zu erwarten war, können noch weitere Verwandte oder Freunde auftauchen.

Nach dem Vorbild der Folge  G7 -  C   (G7 ist die Dominante von C) können auch die andern

Stufen vorübergehend als neue Grundakkorde angesehen werden und ihre eigenen

Dominanten mitbringen. Diese Dominanten nennt man dann Zwischendominanten.

​Beispiele:

|| C   A7   | Dm  G  | C  F  | C    || 

|| C  | E7 | Am  | C7   | F   | D7 | G   | C  ||

​ 

​"Cousinen" und Vettern*

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Zwischendominanten

Die Zwischendominanten lösen sich gern nach "oben" auf, zu ihrem vorübergehenden Chef, der vorübergehenden neuen Tonika.

typische Folgen:

|| C   | Dm  | G7  | E7  | Am  | D7  | G7  |C   ||

​|| C   | G   | B7  | E7  | A7  | D7  | G7  | C   ||

​"Cousinen" und Vettern*

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Zwischendominanten

​Doch können sie auch nach "links" weitergehen,

die Spannung wird dann durch eine neue Spannung ersetzt.

​Spiele jetzt durch Klicken eigene Akkordfolgen!

Beginne und ende meist in C !

​Zwischendominanten 

​Ausserdem können sich Zwischendominanten nach dem Vorbild

des Trugschlusses G7 - Am  auflösen.

Beispiele:

|| C  A7  D7  G7  | C  D7  G7  C    ||

​|| C   A7  D7 G  | Dm  B7  Em  Am  | Em  C7  F  Bm- | C  G  C      ||  

​Zwischendominanten

​Wie lassen sich die Zwischendominanten am Besten erreichen?

Es gibt viele Möglichkeiten. Nehmen wir etwa A7.

dorthin können wir z. Bsp. gelangen von C, Am oder Em.

Aber auch von F oder Dm ist es möglich. Nichts ist unmöglich.

​Modulation

​Natürlich gibt es auch Folgen, wo der Bezug zu C definitiv unterbrochen wird.

Sowas nennt man dann eine Modulation (= Tonartwechsel).

Es lässt sich im einzelnen Fall natürlich streiten, ob eine Folge schon eine

Modulation darstellt oder nicht.

 || C | F | D7 | B7 | Em | C | D7 | G ||​​

Dies ist eine Modulation von C-Dur nach G Dur. Den Schlussakkord G empfindet maneindeutig als neues Zentrum (Tonika), als stabiler Abschluss, der nicht zwingend nach einer Fortsetzung verlangt.Sehr oft geht die Modulation auch nach A-Moll, der Paralleltonart von C-Dur:

|| C     | Dm   | G   | Am    | F     |Bm-    | E7    | Am    ||​​

​klicke nach Herzenslust !

​Nach dem Vorbild von G lassen sich auch die andern Grundklänge mit der leitereigenen 7 erweitern. Leitereigen heißt, dass wir nur Töne aus C-Dur zufügen. Wir nehmen also nicht etwa F7 (enthält den Ton 'es'), sondern Fj7 , das den Ton e enthält. Fj7 wird auch als Fmaj7 oder F7# bezeichnet.

F7 hat allerdings auf andere Art eine Beziehung zu C-Dur. Diese Vierklänge haben grundsätzlich die gleiche Funktion wie die Dreiklänge, erzeugen eine gewisse Spannung, Verfremdung, Trübung oder wie man es nennen will in den Klang. In einfachen Volksliedern oder Kinderliedern wird man sie kaum verwenden.

​Weitere 7-Akkorde (=Septakkorde)

> Diese Kadenz nochmals spielen

​In einer typischen Kadenz kommen alle Töne einer Tonleiter vor.

Die Akkorde C F G enthalten zusammen sämtliche Töne der

C-Dur-Tonleiter. Also kann man auch sagen, eine Kadenz legt die

Tonart eindeutig fest.

Die Folge C Am F Dm C hingegen ist keine Kadenz. Sie enthält

kein h (engl. b) und könnte auch zur Tonleiter F-Dur gehören.

​5. Stufe

​"Dominante"

​1. Stufe

​"Tonika"

​Weiter Kadenzen in C-Dur:

| C F G C |

| C Dm G7 C |

1. 4. und 5. Stufe

​​Beispiel:  | C  F  C  G  C |

​4. Stufe

​"Subdominante"

​Solche kurze, prägnante Akkordfolgen mit diesen drei Klängen (oder Ähnlichen)

nennt man Kadenzen.

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

1. 4. und 5. Stufe

Klicke auf die Akkordsymbole !

Beim Finden von Akkordfolgen sollst du wenn möglich Gruppen von vier, acht, sechzehn etc. Takten  zusammenstellen, die meiste Musik ist so aufgebaut ( = periodischer Aufbau).

Ich empfehle auch, immer einen bestimmten Rhythmus zu spielen.

Das macht die Struktur viel klarer, z. Bsp.

​Gut verwendbare Folgen wären etwa:​

|| C  F  G  C ||

|| C  G  G  C  F  C  G  C||

(Ein Akkordsymbol bedeutet: einen Takt lang diesen Akkord spielen, der Rhythmus kann innerhalb dieses Taktes beliebig sein.

Akkord-Workshop in 21 Schritten

​Konzept und Programmierung:

Jürg Hochweber 

​- Ist der Lautsprecher eingeschaltet?

​© by Jürg Hochweber

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

Klicke auf die Akkordsymbole, um Folgen dieser Akkorde zu spielen!

​Dies sind die Hauptakkorde (genauer: Hauptdreiklänge) in C-dur.

Einfache Lieder benötigen nur diese drei oder gar nur zwei.

G nennt man auch Dominante oder 5. Stufe von C-Dur,

    denn g ist der 5. Ton der C-Dur-Skala.

F heisst auch Subdominante oder 4. Stufe von C-Dur.

C selber heißt wie gesagt Tonika oder 1. Stufe.

1.  4.  und  5.  Stufe

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Viele einfache populäre Lieder kommen mit diesen drei Akkorden aus,

manchmal sogar nur mit zweien.

1.  4.  und 5. Stufe

Jetzt kommt deine "Schwester" F und dein "Bruder" G,

deine nächsten Verwandten.​

1.  -  7.  Stufe

​Beispiele:

|| C  | Am   | F  | Dm  | Em  | Am  | G  | C    ||

|| C  | Dm  | Bm- | Em  | Am  | Dm  | G   | C   ||

|| C   | G    | Dm   | Am    | Em   | C    | F  G  | C    ||

​ 

​|| C  G  | F    | Bm-  F | Em   | Am  Em  | Dm    | G    | C   ||

Klicke auf die Akkordsymbole, um Folgen dieser Akkorde zu spielen!

​7. Stufe

​3. Stufe

​6. Stufe

​2. Stufe

​1. Stufe

​5. Stufe

​4. Stufe

​"Cousinen" und Vettern*

​"Schwester"

​"Du"

​"Bruder"

​Und schließlich kommen Vettern und Cousinen Am, Dm, Em und Bm-

​"Du"

Welches sind deine Verwandten?

Der Grundakkord C

Nehmen wir den C-Dur-Akkord als Zentrum oder Grundakkord. (d.h. wir sind in der Tonart C-Dur)

Das bist jetzt in der C-Dur-Familie einmal "Du".

Der Akkord C wird auch Tonika oder 1. Stufe von C-Dur genannt.

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Szene​

​Oben siehst du verschiedene Lagen vom C-Dur Akkord.

​Beim C-Dur Akkord müssen die Töne  c  e  g  irgendwie vorkommen.

Dazu kann man noch beliebige Oktavierungen zufügen,

man spricht trotzdem noch von Dreiklängen.

Wenn ein anderer Ton als c im Bass steht, spricht man auch von Umkehrungen.

Welche Akkorde gehören zu C-Dur?

www.hochweber.ch/theorie/akkordaufbau/akkordaufbau.htm

Um was geht es?​

Hier möchte ich dir zeigen, welche Akkorde du für ein Lied oder eine Komposition

verwenden kannst, und wie diese miteinander verwandt sind.

Wenn du gar nichts über den Aufbau von Akkorden weißt, kannst du dich hier schlau machen:

Wir betrachten hier die Akkorde als fixe Blöcke, und gehen nicht auf

die speziellen > Lagen ein. Das reicht allemal, wenn du z.Bsp. Akkorde

zu einer Melodie finden willst.

Alles spielt sich in der Tonart C-Dur ab, d.h. die Hauptakkorde

(und die Melodie) sind aus den Tönen der C-Dur-Tonleiter zusammengesetzt. 

Andere Tonarten verhalten sich aber analog.

Klicke jeweils oben rechts auf 'weiter' !

​C

​Cj7

​Fj7

​F

​G

​G7

​Dm

Am

​Em

​Bm-

​D7

​A7

​E7

​B7

​C7

​Em7

​Bm7-

​Am7

​Dm7

​Akkorde in C-Dur

​> Home Gitarre

So geht's weiter

Und so geht es weiter. Wie bei jeder Sippe ist die Grenze der Verwandtschaft offen.

Es können noch sehr viele Akkorde auf C-Dur bezogen werden, und schließlich sind

alle Akkorde irgendwie miteinander verwandt.

Am zahlreichsten sind die Zwischendominanten mit ihren Abwandlungen.

So kann zum Beispiel anstatt D7 stehen:

D7/9  D5+/7  D7/9+  D7/9-   D+7/9 oder der verminderte 7-Akkord F#dim7 und viele andere.

Dann können noch die sogenannten Mollvarianten Fm, Cm, Gm in C-Dur verwendet werden.

Ferner haben auch die sogenannten terzverwandten Akkorde Ab, Eb, Bb etwas mit C-Dur

zu tun.

Das ist ein riesiges Feld, das sich eigentlich einer systematischen Behandlung entzieht.

Und dann gibt es ja noch die Modulationen. Das sind Tonartwechsel, die Tonart wird definitiv

verlassen. Und Quartklänge, Vorhaltsakkorde und und und...

Feinheiten der Umkehrungen und Stimmführung bleiben hier unerwähnt.

Wisse aber, dass 90% aller Musik in C-Dur mit weniger als 10 Akkorden auskommt.

​Akkordfolgen in C-Dur

​Wenn du jetzt weiter experimentieren willst, dann gehe zur folgenden

Animation. Dort sind noch mehr Akkorde, und du siehst beim Klicken immer

die gebräuchlichen Fortschreitungen.

Viel Glück wünscht dir

Jürg Hochweber