Moll- Pentatonisch (pentatonisch = fünftönig)

Dies ist wohl die meistgebrauchte Skala in der Improvisation. A-Moll-Pentatonisch enthält die gleichen Töne wie C-Dur-Pentatonisch, nur wird eben a als Grundton empfunden, das heisst, die Melodie endet meist auf a und Hauptbegleitakkord ist Am. Siehe Beispiel.

Sie besteht aus den Stammtönen  a, c, d, e, g  (und kann natürlich über mehrere Oktaven nach unten und oben erweitert werden).

A-Moll-pentatonisch kann in verschiedenen Lagen gespielt werden, Muster 1 ist wohl die häufigste Form:

Muster 1 Am-pentatonisch (fünfte Lage) Midi

oder in Noten und Tabulatur geschrieben:



 

Es folgen weitere Möglichkeiten, Am-pentatonisch zu spielen:

Muster 2


Muster 3

 

Muster 4

 

Muster 5

Muster 5 ist eigentlich wie Muster 2, um eine Oktave (12 Bünde) verschoben.

 

Muster 6

hier muss bei XI um eine Position erhöht werden.

 


 

Und hier sieht man sämtliche Töne der Skala "A-Moll-pentatonisch" auf dem Griffbrett bis zum 17. Bund:


Alle andern Moll-pentatonischen Skalen können durch Verschieben der gezeigten Muster erreicht werden. Wenn wir beispielsweise G-Moll-pentatonisch spielen wollen, müssen wir alles um 2 Bünde nach links verschieben, da g zwei Bünde tiefer liegt als a. Also das erste Muster sieht dann so aus:


Sie ist grundsätzlich identisch mit B-Dur-pentatonisch (engl. Bb), nur wird eben der Ton g als Grundton empfunden.

© 2003 by Jürg Hochweber